Neue Jagd- und Schonzeitenverordnung in Schleswig-Holstein

 

Die Landesverordnung über jagdbare Tierarten und über die Jagdzeiten vom 11. März 2014 wurde geändert. 

 

Die Jagdzeiten wurden wie folgt geändert:

 

 

Alle sonstigen Regelungen bleiben unverändert. Hier die Tabelle im Überblick:

 

 

 

 

Ausbildung zur Schießstandaufsicht

 

Am 29. April 2019 um 19:00 Uhr findet auf dem Schießstand „Vossbu“ (Forstweg 100 in Heide) eine Unterweisung zur „Kundigen Person als Schießstandaufsicht“ statt. Die Schulung ist kostenlos, dauert circa eine Stunde, danach wird das gelbe Zertifikat ausgehändigt. Für alle Jäger ist dieses Zertifikat interessant, da er oder sie dann selbständig den Schießstand nutzen darf.

 

Hier auch der Link zum Schießstand.

 

 

Neue Kästen für Eulen und Fledermäuse

 

In Revieren der Hegeringe Tating und St. Peter-Ording wurden Anfang Februar Kästen für Eulen und Fledermäuse aufgehängt. Die Aktion wurde von den Jägern gemeinsam mit dem DHSV Eiderstedt und mit Unterstützung des JAW Dithmarschen in Lunden durchgeführt.

 

Ziel der Aktion ist es, die Lebensbedingungen für den Waldkauz sowie alle heimischen Fledermausarten zu verbessern. „Im Februar beginnt die Paarungszeit diverser Eulenarten“, sagt Patras Scheffler, stellvertretender Hegeringleiter in Tating und zudem Forst- und Naturschutzingenieur. „Um ihnen bessere Bedingungen zu bieten und damit die Artenvielfalt zu fördern, haben wir Nisthilfen und Fledermauswochenstuben aufgehängt.“ Nachdem von den Jägern Standorte im Küstendünenwald in St. Peter-Ording und im Hochdorfer Garten in Tating ausgesucht wurden, konnten die Kästen gefertigt werden.

 

Diese Arbeit übernahmen elf Teilnehmer an Qualifizierungsmaßnahmen für den Garten und Landschaftsbau des Jugendaufbauwerks (JAW) Dithmarschen. Neun Eulen- und elf Fledermauskästen wurden gebaut und dann gemeinsam aufgehängt. Die meisten davon finden sich jetzt in etwa sieben Meter Höhe an Kiefern im Dünenwald zwischen Ording und Böhl. Um die zukünftigen Bewohner der Kästen zu schützen wurden die Bäume entastet. „Die Äste sind wie eine natürliche Treppe für den Marder“, sagt Scheffler. Zusätzlich wurden an einigen Bäumen gesonderte Sperren angebracht. Die Fluglöcher wurden in der Regel nach Osten ausgerichtet, optimal für die Tiere. 

 

Von der Natur- und Artenschutzmaßnahme soll bei den Eulenarten vor allem der Waldkauz profitieren, der in den vergangenen Jahren immer seltener wurde. Bei den Fledermäusen wird nicht auf einzelne Arten geachtet, hier sollen alle heimischen Fledermausarten vom Großen Abendsegler bis zum Kleinen Mausohr gefördert werden.