Geflügelpest: Verbot der Flugwildjagd

 

Wegen der im Kreis Nordfriesland derzeit sehr stark auftretenden Geflügelpest ist die Jagd auf Flugwild in allen Gebieten, in denen für Geflügelhalter die Aufstallungspflicht gilt, verboten. Die Karte dazu ist hier zu finden. Davon betroffen ist fast das gesamte Eiderstedt. Auch in den angrenzenden, noch nicht rot markierten Gebieten bittet das Kreisveterinäramt, die Jagd auf Flugwild zu unterlassen, da sonst durch die Beunruhigung der Bestände das Virus weiter verbreitet wird. Eine Ausweitung der Sperrgebiete ist zudem wahrscheinlich.

 

Hier die Informationen des Kreisjägermeisters:

  1. Jedermann kann sich über die Ausdehnung der „roten“ Gebiete auf der Website: vet.nordfriesland.de kundig machen. Die Karte wird ständig aktualisiert.

  2. In den „roten“ Gebieten gilt ein Jagdverbot auf Flugwild. In den restlichen Gebieten Nordfrieslands bittet die Veterinärbehörde um Jagdruhe auf Flugwild, um die Tiere nicht noch zu beunruhigen und dadurch die Verbreitung der Grippe zu beschleunigen. 

  3. Kranke jagdbare Tiere, die noch nicht tot sind, sind aus Tierschutzgründen zu erlegen, wenn sie im Jagdrevier angetroffen werden. Die Tiere nicht bergen, sondern am Erlegungsort lassen und das Ordnungsamt bei der zuständigen Amtsverwaltung informieren. Die Tiere nicht anfassen, die Bergung erfolgt unter Schutzkleidung. Die Ordnungsämter bergen die Tiere und sammeln auch die toten Tiere ein. Da nicht gejagt werden soll, können auch keine Monitoringproben gezogen werden, die toten oder todkrank erschossenen Tiere werden vom Veterinäramt beprobt.

  4. Todkranke Tiere, die nicht dem Jagdrecht unterliegen und Tiere, die Innerorts, also in befriedeten Bezirken angetroffen werden, sind den Ordnungsämtern zu melden, ansonsten nicht anrühren, sondern dort sterben lassen.

Und hier weitere Infos zur Geflügelpest in Nordfriesland.

LJV: Hinweise zur Jagd unter Pandemiebedingungen

 

Die neuen Einschränkungen im Rahmen der Pandemiebekämpfung sind am Mittwoch, 28. Oktober 2020, beschlossen worden. Mit der neuen Verordnung des Landes Schleswig-Holstein vom 1. November 2020 wurde festgelegt, dass Drückjagden auf Schalenwild auch in großem Rahmen stattfinden dürfen, sofern ein entsprechendes Hygienekonzept vorliegt. Zu Treibjagden auf Niederwild dürfen nur maximal zehn Personen zusammenkommen.

 

Der LJV aktualisiert die Informationen auf seiner Seite, die Informationen sind hier zu finden.

Landesjägerball abgesagt

Anlässlich seines 70. Jubiläums wollte der Landesjagdverband Schleswig-Holstein den Landesjägerball ausrichten. Nach einer Terminverschiebung hat sich das Präsidium nun dazu entschlossen, den Landesjägerball abzusagen. Grund hierfür sind die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie. Zum 75. Jubiläum sollen die Festivitäten nachgeholt werden.

Rückerstattung der Karten:

Der Kaufpreis der Karten wird gegen Abgabe der Karten erstattet.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle:

Geschäftsstelle
Böhnhusener Weg 6
24220 Flintbek
 
Tel: 04347-9087-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

LJV bietet Wasserübungsfläche

Für die weidgerechte Jagd sind unsere vierbeinigen Helfer unerlässlich. Ob beim Apportieren, dem Verlorenbringen oder bei der Nachsuche von verletztem Wild bei Verkehrsunfällen. Unsere Jagdhunde sind Familienmitglieder mit „Beruf“. Der Landesjagdverband leistet Unterstützung bei der Ausbildung von Jagdgebrauchshunden. Für die gezielte Arbeit am und im Wasser bietet der Landesjagdverband allen Mitgliedern die Möglichkeit, die Wasserübungsfläche für die Ausbildung von Jagdgebrauchshunden zu nutzen.

Alle Informationen sind hier zu finden.